Die ersten hohen Berge

5.00 Uhr klingelt mein Wecker. Bis 6.00 Uhr soll es eine Regenpause geben und die möchte ich nutzen, um mein Zelt abzubauen. Der Schlafsack ist klamm. Im Sanitärgebäude hänge ich ihn zum Auslüften auf. Rasch lasse ich die Luft aus meiner Isomatte und packe meinen Rucksack zusammen. Die Außenzeltplane hänge ich, so lang es geht,„Die ersten hohen Berge“ weiterlesen

Mein Traum hat alleine zu laufen begonnen

Da steh ich nun 7.50 Uhr am Stephansplatz in Wien an diesem 23.05.25. Es geht ein leichter Wind. Bliebe ich hier stehen, würde mir kalt. Aber ich zieh durch, habe eine Verabredung bevor es wirklich losgeht. Mein erstes Ziel an diesem Tag ist das Café „Aida“, ein Kaffeehaustraum ganz in rosa – von der Markise„Mein Traum hat alleine zu laufen begonnen“ weiterlesen

Planungsmarathon & Abreisezweifel

Noch einmal blättere ich durch die Seiten zwischen den zwei dicken Buchdeckeln. „2000 Kilometer Freiheit“ prangt auf der Frontseite. Die Ecken des Buches sind angestoßen, die Rückseite hat eine Schmarre. Immer wieder habe ich das Buch in den letzten vier Jahren gewälzt, es in der Arbeitstasche herumgetragen und mit in den Urlaub geschleppt. Auf den„Planungsmarathon & Abreisezweifel“ weiterlesen

Packliste Hüttentour Traumpfad

Wie zum Henker bekommt man Gepäck für vier Wochen in einen Rucksack?! Ungläubige, lange Gesichter gab es in unserem wenig fernwanderaffinen Freundes- und Familienkreis immer wieder, als wir unsere Traumpfadreise planten. Und ja, auch wir fragten uns zunächst, wie es gehen soll. Einige Empfehlungen gab es im Wanderführer, andere Tipps bekam ich aus Erfahrungsberichten anderer„Packliste Hüttentour Traumpfad“ weiterlesen

28. Etappe: Mestre – Venedig

Der allerletzte Tag. Ich komme mit dem Gedanken irgendwie nicht klar, als ich am Morgen die Augen öffne. Venedig hat uns die ganze Zeit magisch angezogen. Jetzt ist die Lagunenstadt so nah und ich möchte nur noch in die andere Richtung davon laufen, niemals ankommen. Ein letztes Mal packen wir unsere schweren Rucksäcke. Draußen brennt,„28. Etappe: Mestre – Venedig“ weiterlesen

27. Etappe: Silea – Mestre

Die freudige Erwartung, die mich an fast jedem Morgen begleitet hat, ist heute einem ängstlichen In-Sich-Hineinhören gewichen. Regungslos bleibe ich noch minutenlang im Bett liegen, aus Sorge, die Schmerzen in den Beinen könnten noch immer da, wohl möglich sogar schlimmer sein. Schließlich überwinde ich mich und stelle fest: Ja, die Schmerzen sind noch da. Ich„27. Etappe: Silea – Mestre“ weiterlesen

26. Etappe: Ponte della Priùla – Silea

Der Tag beginnt viel zu spät. Die Disziplin der Berge ist dahin. Wir konnten uns nicht dazu durchringen, ohne Frühstück loszulaufen und so finden wir uns erst 7.45 Uhr am Frühstückstisch ein. Das ist schlecht – sehr schlecht, denn draußen heizt die Sonne schon wieder ordentlich den Asphalt auf. Venediggeher sind zwar keine Seltenheit im„26. Etappe: Ponte della Priùla – Silea“ weiterlesen

25. Etappe: Arfanta – Ponte della Priùla

In einem weichen Hotelbett aufzuwachen, fühlt sich wie Luxus an. Trotzdem ist kurz nach 6.00 Uhr meine Nacht schon vorbei. Flink hüpfe ich in meine Klamotten und sprinte vor die Tür. Dort geht gerade zwischen den Weinbergen die Sonne auf. Ein genialer Moment, den ich in vollen Zügen genieße. Die Luft ist schon warm, aber„25. Etappe: Arfanta – Ponte della Priùla“ weiterlesen

24. Etappe: Rifugio 5° Artiglieria Alpina – Arfanta

Wir schälen uns am Morgen aus den quietschenden Metalldoppelstockbetten. Das schwäbische Pärchen packt schon wieder die Rucksäcke. Auch der Musiker vom Vorabend ist schon auf den Beinen. Nach dem Frühstück geht es auf der Südseite dieser letzten Bergkette abwärts. Schritt für Schritt verschwinden die Alpen hinter dem Rücken des Nevegal. Um diesen Moment nicht zu„24. Etappe: Rifugio 5° Artiglieria Alpina – Arfanta“ weiterlesen

23. Etappe: Belluno – Rifugio 5° Artiglieria Alpina

Die Melancholie der letzten Tage weicht an diesem Morgen einem erwartungsvollen Gefühl der Vorfreude auf den Blick hinter der letzten Bergkette. Der halbe Pausentag gestern tat gut. In einem super weichen und bequemen Hotelbett konnten wir unsere inneren Akkus laden. 7.45 Uhr sitzen wir beim Frühstück. Das ist heute sehr übersichtlich, aber wir wussten schon„23. Etappe: Belluno – Rifugio 5° Artiglieria Alpina“ weiterlesen