Luft pfeift aus einer Isomatte, Zeltplanen rascheln, Metallöffel kratzen in Töpfen. Die Unruhe um mich herum treibt mich aus dem Zelt. Nach dem obligatorischen Porridge zum Frühstück, packe ich rasch alles zusammen. Was bleibt, ist der Einkaufsbeutel von gestern. Die Portionen, die ich verdrücken kann, werden immer größer und so bleibt nur Verpackungsmüll in der„Durch die Sarntaler Alpen ins Vinschgau“ weiterlesen
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Wunderwelt Dolomiten – wo Wege und Erinnerungen sich kreuzen
Strahlend blauer Himmel erwartet mich, als ich am Morgen die Augen öffne. Der Sommer ist endgültig da an diesem 1. Juli. Obwohl ich mich bereits in Venetien befinde, ist man auf dem Rifugio Valparola ganz offenbar noch auf deutsche und österreichische Gäste eingestellt. So finde ich auf dem Tisch neben allerhand Süßkram auch Käse, Schinken„Wunderwelt Dolomiten – wo Wege und Erinnerungen sich kreuzen“ weiterlesen
Pausenintermezzo von den Drei Zinnen bis Cortina d’Ampezzo
Nach Wochen des Laufens fühlt es sich ganz komisch an, in den Caravan zu steigen, den Sebastian für seinen Urlaub geliehen hat. Während ich den Karnischen Höhenweg gegangen bin, ist er mit dem Mountainbike in den vergangenen Tagen bereits einige Alpenpässe abgefahren. Jetzt steuern wir gemeinsam jenen Campingplatz an, auf dem ich mit meinen Eltern„Pausenintermezzo von den Drei Zinnen bis Cortina d’Ampezzo“ weiterlesen
Grenzgänge am Karnischen Kamm
Dichter Nebel umhüllt die Wolayerseehütte am nächsten Morgen. Ich frühstücke und breche gegen 8.00 Uhr auf. Erfreulicherweise ist meine Erkältung auf dem Wege der Besserung. Durch den Nebel lässt sich die Schönheit dieser ersten Kilometer des Karnischen Höhenweges nur erahnen. Hin und wieder lugen hinter den dichten Schleiern spitze Berge hervor. Auf einem großen Felsbrocken„Grenzgänge am Karnischen Kamm“ weiterlesen
Tragische „Heldengeschichten“ im Gailtal
Die Sonne scheint schon warm auf mein Zelt, als ich die Augen am Morgen öffne. Zügig bereite ich mein Frühstück zu und packe all meine Ausrüstung zusammen. Innerlich schwanke ich zwischen Entspannung und Anspannung. Der Grund: Ich habe keinen festen Schlafplatz für heute Abend. Kein Zeitdruck, aber dafür Ungewissheit und Aufregung, denn bisher habe ich„Tragische „Heldengeschichten“ im Gailtal“ weiterlesen
Von der Bedeutung des Moments, der Zeit und der Gedanken
Gerädert stehe ich am nächsten Morgen auf. Was für eine Nacht. Schlaftrunken rühre ich vor meinem kleinen Zelt den Porridge zusammen und erhitze danach den Instant-Kaffee. Wenige Meter entfernt fährt ein „Camper“ die Markise seines Luxusliners heraus. Als die Befestigungsstangen stehen, rückt er zwei große eingetopfte Palmen daneben zurecht. Ich hingegen baue alles ab, verstaue„Von der Bedeutung des Moments, der Zeit und der Gedanken“ weiterlesen
Stecker-Drama und Baumgesetze in den Nockbergen
Die zweitunruhigste Nacht dieser Reise liegt hinter mir. Der Gedanke an den Ladestecker hat mich wachgehalten. Wie löse ich das Problem? Mit dem Bus zurückfahren? Nein. Das dauert zu lang. Dann schaff ich die Etappe nicht mehr. Einfach weitergehen? Dann geht mir der Strom aus. Dann schießt es mir durch den Kopf. Als ich Tamsweg„Stecker-Drama und Baumgesetze in den Nockbergen“ weiterlesen
Freundinnen
Der Pausentag kommt unverhofft. Ich war mir gar nicht mehr bewusst, dass ich diesen Puffer bei der Buchung der Unterkünfte vor zwei Monaten für dieses Wochenende einkalkuliert hatte. Tatsächlich habe ich meine Schlafplätze bisher eher wenige Tage im Voraus klar gemacht. Aber dieses Wochenende stand, weil Lisa mich besuchen kommt. Seit unserem Bachelorstudium kennen wir„Freundinnen“ weiterlesen
The Sound of Eisenerz & Gesäuse
Schon von Weitem sehe ich, dass „klein“, „malerisch“ und „schön“ als Umschreibungen für die Stadt Eisenerz nicht taugen, als ich den Berg hinabsteige. Im örtlichen Supermarkt überkommt mich der Hunger und ich kaufe Schokolade, Nudeln, Obst, Kekse und Eis. Wieder draußen vor dem Geschäft ist mir auch schon klar, dass das wahrscheinlich zu viel für„The Sound of Eisenerz & Gesäuse“ weiterlesen
Von der Chance allein zu reisen
Meine Augenringe haben ihren Tiefstand erreicht, als ich am nächsten Morgen aufstehe. Gegen 7:00 Uhr packe ich alle meine Sachen zusammen. Ausnahmsweise darf ich schon deutlich früher frühstücken, da ich ja gleich mit der Hotelchefin nach Mürzzuschlag fahren werde. Draußen nieselt es noch immer. Beim Frühstück komme ich ins Gespräch mit der älteren Frau Schäffer.„Von der Chance allein zu reisen“ weiterlesen
