Asphalthatscher und Freitag der 13.

Am nächsten Tag steht für mich eine lange Etappe nach Tamsweg an. 8.15 Uhr breche ich auf. Ab heute geht es quasi ‚freestyle‘ Richtung Südwesten. Theoretisch ließe sich auch der Salzsteigweg mit dem Eisenwurzenweg verbinden. Dann würde ich in Villach herauskommen – weiter östlich. So ist mein nächstes größeres Zwischenziel aber Kötschach-Mauthen – als Ausgangspunkt„Asphalthatscher und Freitag der 13.“ weiterlesen

Bergmenschen in den Niederen Tauern

Der Tag nach der ersten wirklichen Monsteretappe meiner Reise beginnt früh. Lisa muss den Bus erwischen, der sie zurück zu ihrem Auto bringt. Um 6.20 Uhr sitzen wir beim Frühstück – noch ziemlich verschlafen und zu müde, um viel zu reden. Dann muss auch schon alles ganz schnell gehen. 7.00 Uhr fährt der Bus. Schnell„Bergmenschen in den Niederen Tauern“ weiterlesen

Freundinnen

Der Pausentag kommt unverhofft. Ich war mir gar nicht mehr bewusst, dass ich diesen Puffer bei der Buchung der Unterkünfte vor zwei Monaten für dieses Wochenende einkalkuliert hatte. Tatsächlich habe ich meine Schlafplätze bisher eher wenige Tage im Voraus klar gemacht. Aber dieses Wochenende stand, weil Lisa mich besuchen kommt. Seit unserem Bachelorstudium kennen wir„Freundinnen“ weiterlesen

The Sound of Eisenerz & Gesäuse

Schon von Weitem sehe ich, dass „klein“, „malerisch“ und „schön“ als Umschreibungen für die Stadt Eisenerz nicht taugen, als ich den Berg hinabsteige. Im örtlichen Supermarkt überkommt mich der Hunger und ich kaufe Schokolade, Nudeln, Obst, Kekse und Eis. Wieder draußen vor dem Geschäft ist mir auch schon klar, dass das wahrscheinlich zu viel für„The Sound of Eisenerz & Gesäuse“ weiterlesen

Die ersten hohen Berge

5.00 Uhr klingelt mein Wecker. Bis 6.00 Uhr soll es eine Regenpause geben und die möchte ich nutzen, um mein Zelt abzubauen. Der Schlafsack ist klamm. Im Sanitärgebäude hänge ich ihn zum Auslüften auf. Rasch lasse ich die Luft aus meiner Isomatte und packe meinen Rucksack zusammen. Die Außenzeltplane hänge ich, so lang es geht,„Die ersten hohen Berge“ weiterlesen

28. Etappe: Mestre – Venedig

Der allerletzte Tag. Ich komme mit dem Gedanken irgendwie nicht klar, als ich am Morgen die Augen öffne. Venedig hat uns die ganze Zeit magisch angezogen. Jetzt ist die Lagunenstadt so nah und ich möchte nur noch in die andere Richtung davon laufen, niemals ankommen. Ein letztes Mal packen wir unsere schweren Rucksäcke. Draußen brennt,„28. Etappe: Mestre – Venedig“ weiterlesen

27. Etappe: Silea – Mestre

Die freudige Erwartung, die mich an fast jedem Morgen begleitet hat, ist heute einem ängstlichen In-Sich-Hineinhören gewichen. Regungslos bleibe ich noch minutenlang im Bett liegen, aus Sorge, die Schmerzen in den Beinen könnten noch immer da, wohl möglich sogar schlimmer sein. Schließlich überwinde ich mich und stelle fest: Ja, die Schmerzen sind noch da. Ich„27. Etappe: Silea – Mestre“ weiterlesen

25. Etappe: Arfanta – Ponte della Priùla

In einem weichen Hotelbett aufzuwachen, fühlt sich wie Luxus an. Trotzdem ist kurz nach 6.00 Uhr meine Nacht schon vorbei. Flink hüpfe ich in meine Klamotten und sprinte vor die Tür. Dort geht gerade zwischen den Weinbergen die Sonne auf. Ein genialer Moment, den ich in vollen Zügen genieße. Die Luft ist schon warm, aber„25. Etappe: Arfanta – Ponte della Priùla“ weiterlesen

24. Etappe: Rifugio 5° Artiglieria Alpina – Arfanta

Wir schälen uns am Morgen aus den quietschenden Metalldoppelstockbetten. Das schwäbische Pärchen packt schon wieder die Rucksäcke. Auch der Musiker vom Vorabend ist schon auf den Beinen. Nach dem Frühstück geht es auf der Südseite dieser letzten Bergkette abwärts. Schritt für Schritt verschwinden die Alpen hinter dem Rücken des Nevegal. Um diesen Moment nicht zu„24. Etappe: Rifugio 5° Artiglieria Alpina – Arfanta“ weiterlesen

23. Etappe: Belluno – Rifugio 5° Artiglieria Alpina

Die Melancholie der letzten Tage weicht an diesem Morgen einem erwartungsvollen Gefühl der Vorfreude auf den Blick hinter der letzten Bergkette. Der halbe Pausentag gestern tat gut. In einem super weichen und bequemen Hotelbett konnten wir unsere inneren Akkus laden. 7.45 Uhr sitzen wir beim Frühstück. Das ist heute sehr übersichtlich, aber wir wussten schon„23. Etappe: Belluno – Rifugio 5° Artiglieria Alpina“ weiterlesen