Der eisige Gipfelmoment auf dem Rocciamelone, meine gefrorenen Finger und die klappernden Zähne von heute Morgen scheinen beinahe surreal angesichts der Bruthitze, in der ich mich Susa nähere. Durch die steppenartige Landschaft geht es fast 3.000 Höhenmeter bergab. Gelegentlich halte ich an, warte bis meine Knie aufhören zu zittern. Aus dem Tal dringt das Tosen„Im Fluss: Durch die Cottischen Alpen dem Monviso entgegen“ weiterlesen
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Von Stärke und Schwäche: Durch die Valli di Lanzo auf den Rocciamelone
Kleine Schweißperlen bilden sich auf meiner Nase. Noch bin ich keine halbe Stunde unterwegs, steige auf zum Colle della Crocetta, der Grenze zwischen dem Valle dell’Orco und dem Val Grande di Lanzo. Wie ein blaues Auge liegt der Lago di Ceresole im Tal zwischen den schroffen Dreitausendern. Im Westen türmt sich die Levanna-Gruppe auf. Beim„Von Stärke und Schwäche: Durch die Valli di Lanzo auf den Rocciamelone“ weiterlesen
Zusammen durch den Gran Paradiso
Heute ist es soweit. Heute bekomme ich das letzte Mal Besuch aus der Heimat, bevor ich Nizza erreiche. Doch zuvor steht noch eine Etappe allein an bis San Lorenzo. Fast allein, denn auch Christine und Stephan werden nach San Lorenzo gehen. Weil sie noch einige Besorgungen im örtlichen Alimentari von Talosio zu erledigen haben, wandere„Zusammen durch den Gran Paradiso“ weiterlesen
Rollenwechsel: Unter Föhnfischen durch die Pforte des Aostatals
Nach dem typisch italienischen Frühstück im Rifugio Sant’Antonio im Val Vogna streife ich ein letztes Mal an Walserhäusern vorbei. Über den Balkonen leuchten üppige Geranien in kräftigem Rot. Mein Rucksack ist schwer – in Alagna habe ich am Vortag Proviant für mehrere Tage gekauft. Gegen 13 Uhr soll es regnen. Ich lasse mich davon nicht„Rollenwechsel: Unter Föhnfischen durch die Pforte des Aostatals“ weiterlesen
Durchlässig: Zwischen Walserdörfern und dem Monte Rosa
Geschickt hat mein Kopf die Kirchenglocken in all meine Träume der vergangenen Nacht eingebaut, sodass ich einigermaßen ausgeschlafen in den Tag starten kann. Durch das Valle Strona steige ich auf in Richtung Campello Monti. Die Hänge sind bewaldet. In jedem der vielen kleinen Bergdörfer, die ich passiere, finde ich mindestens ein Denkmal, das an die„Durchlässig: Zwischen Walserdörfern und dem Monte Rosa“ weiterlesen
Übergänge: Vom Lago di Como ins Piemont
Mit gemischten Gefühlen erwache ich am nächsten Morgen. Ich fühle mich angekommen und doch zieht es mich weiter. Die neuen Bergstiefel aus der Heimat passen wie angegossen. Nach dem Frühstück starten meine Eltern und ich erneut nach Gravedona. Schwer rollen die Wolken über den Lago di Como. Die erste Bergkette verschwimmt bereits im Regenschleier, als„Übergänge: Vom Lago di Como ins Piemont“ weiterlesen
Über das Glück des Wanderns
Eine Weile sitze ich am Ufer des Lago di Como in Gera Lario und beobachte, wie der Wind die Surfer hinaustreibt. Erste Tropfen kitzeln meine Nasenspitze. „Wollen wir los?“ fragt mein Vater. Nachdem sie in einem Café auf mich gewartet haben, sind meine Eltern zu mir an den See gekommen. Ich nicke, er hebt meinen„Über das Glück des Wanderns“ weiterlesen
Neue Bergwelten: Durch die Bernina an den Lago di Como
Es ist schwer loszulaufen, nachdem Celine den Campingplatz verlassen hat. Einerseits, weil sie mir schon jetzt fehlt. Andererseits versuche ich schon seit Tagen vergeblich eine Unterkunft im Val Masino zu reservieren. Im campingplatzeigenen WLAN habe ich nun die letzte Gelegenheit, es ein fünftes Mal zu versuchen. Ich schreibe zwei weitere E-Mails und laufe völlig entnervt„Neue Bergwelten: Durch die Bernina an den Lago di Como“ weiterlesen
Durch die Sarntaler Alpen ins Vinschgau
Luft pfeift aus einer Isomatte, Zeltplanen rascheln, Metallöffel kratzen in Töpfen. Die Unruhe um mich herum treibt mich aus dem Zelt. Nach dem obligatorischen Porridge zum Frühstück, packe ich rasch alles zusammen. Was bleibt, ist der Einkaufsbeutel von gestern. Die Portionen, die ich verdrücken kann, werden immer größer und so bleibt nur Verpackungsmüll in der„Durch die Sarntaler Alpen ins Vinschgau“ weiterlesen
Pausenintermezzo von den Drei Zinnen bis Cortina d’Ampezzo
Nach Wochen des Laufens fühlt es sich ganz komisch an, in den Caravan zu steigen, den Sebastian für seinen Urlaub geliehen hat. Während ich den Karnischen Höhenweg gegangen bin, ist er mit dem Mountainbike in den vergangenen Tagen bereits einige Alpenpässe abgefahren. Jetzt steuern wir gemeinsam jenen Campingplatz an, auf dem ich mit meinen Eltern„Pausenintermezzo von den Drei Zinnen bis Cortina d’Ampezzo“ weiterlesen
