Durchlässig: Zwischen Walserdörfern und dem Monte Rosa

Geschickt hat mein Kopf die Kirchenglocken in all meine Träume der vergangenen Nacht eingebaut, sodass ich einigermaßen ausgeschlafen in den Tag starten kann. Durch das Valle Strona steige ich auf in Richtung Campello Monti. Die Hänge sind bewaldet. In jedem der vielen kleinen Bergdörfer, die ich passiere, finde ich mindestens ein Denkmal, das an die„Durchlässig: Zwischen Walserdörfern und dem Monte Rosa“ weiterlesen

Übergänge: Vom Lago di Como ins Piemont

Mit gemischten Gefühlen erwache ich am nächsten Morgen. Ich fühle mich angekommen und doch zieht es mich weiter. Die neuen Bergstiefel aus der Heimat passen wie angegossen. Nach dem Frühstück starten meine Eltern und ich erneut nach Gravedona. Schwer rollen die Wolken über den Lago di Como. Die erste Bergkette verschwimmt bereits im Regenschleier, als„Übergänge: Vom Lago di Como ins Piemont“ weiterlesen

Über das Glück des Wanderns

Eine Weile sitze ich am Ufer des Lago di Como in Gera Lario und beobachte, wie der Wind die Surfer hinaustreibt. Erste Tropfen kitzeln meine Nasenspitze. „Wollen wir los?“ fragt mein Vater. Nachdem sie in einem Café auf mich gewartet haben, sind meine Eltern zu mir an den See gekommen. Ich nicke, er hebt meinen„Über das Glück des Wanderns“ weiterlesen

Neue Bergwelten: Durch die Bernina an den Lago di Como

Es ist schwer loszulaufen, nachdem Celine den Campingplatz verlassen hat. Einerseits, weil sie mir schon jetzt fehlt. Andererseits versuche ich schon seit Tagen vergeblich eine Unterkunft im Val Masino zu reservieren. Im campingplatzeigenen WLAN habe ich nun die letzte Gelegenheit, es ein fünftes Mal zu versuchen. Ich schreibe zwei weitere E-Mails und laufe völlig entnervt„Neue Bergwelten: Durch die Bernina an den Lago di Como“ weiterlesen

Bergfreundinnen: Von Südtirol in die Schweiz

Es war eine bereichernde Zeit, die Celine und ich gemeinsam auf fünf Etappen durch Vinschgau, Lombardei bis in die Schweiz miteinander verbrachten. Trotz anfänglicher Zweifel stellt sich schon nach kurzer Zeit eine tiefe Verbundenheit ein. Der Blick auf die Natur, der Weg zur Reise, unsere Verrücktheit, aber vor allem der Raum, den die eine der anderen zur Entfaltung lässt, hat eine wunderbare Bergfreundschaft aufblühen lassen. Ganz nebenbei haben wir eine magische Kilometer-Marke geknackt.

Durch die Sarntaler Alpen ins Vinschgau

Luft pfeift aus einer Isomatte, Zeltplanen rascheln, Metallöffel kratzen in Töpfen. Die Unruhe um mich herum treibt mich aus dem Zelt. Nach dem obligatorischen Porridge zum Frühstück, packe ich rasch alles zusammen. Was bleibt, ist der Einkaufsbeutel von gestern. Die Portionen, die ich verdrücken kann, werden immer größer und so bleibt nur Verpackungsmüll in der„Durch die Sarntaler Alpen ins Vinschgau“ weiterlesen

Wunderwelt Dolomiten – wo Wege und Erinnerungen sich kreuzen

Strahlend blauer Himmel erwartet mich, als ich am Morgen die Augen öffne. Der Sommer ist endgültig da an diesem 1. Juli. Obwohl ich mich bereits in Venetien befinde, ist man auf dem Rifugio Valparola ganz offenbar noch auf deutsche und österreichische Gäste eingestellt. So finde ich auf dem Tisch neben allerhand Süßkram auch Käse, Schinken„Wunderwelt Dolomiten – wo Wege und Erinnerungen sich kreuzen“ weiterlesen

Pausenintermezzo von den Drei Zinnen bis Cortina d’Ampezzo

Nach Wochen des Laufens fühlt es sich ganz komisch an, in den Caravan zu steigen, den Sebastian für seinen Urlaub geliehen hat. Während ich den Karnischen Höhenweg gegangen bin, ist er mit dem Mountainbike in den vergangenen Tagen bereits einige Alpenpässe abgefahren. Jetzt steuern wir gemeinsam jenen Campingplatz an, auf dem ich mit meinen Eltern„Pausenintermezzo von den Drei Zinnen bis Cortina d’Ampezzo“ weiterlesen

Grenzgänge am Karnischen Kamm

Dichter Nebel umhüllt die Wolayerseehütte am nächsten Morgen. Ich frühstücke und breche gegen 8.00 Uhr auf. Erfreulicherweise ist meine Erkältung auf dem Wege der Besserung. Durch den Nebel lässt sich die Schönheit dieser ersten Kilometer des Karnischen Höhenweges nur erahnen. Hin und wieder lugen hinter den dichten Schleiern spitze Berge hervor. Auf einem großen Felsbrocken„Grenzgänge am Karnischen Kamm“ weiterlesen

Tragische „Heldengeschichten“ im Gailtal

Die Sonne scheint schon warm auf mein Zelt, als ich die Augen am Morgen öffne. Zügig bereite ich mein Frühstück zu und packe all meine Ausrüstung zusammen. Innerlich schwanke ich zwischen Entspannung und Anspannung. Der Grund: Ich habe keinen festen Schlafplatz für heute Abend. Kein Zeitdruck, aber dafür Ungewissheit und Aufregung, denn bisher habe ich„Tragische „Heldengeschichten“ im Gailtal“ weiterlesen